Siehe auch: Umweltschule, Umweltschule in Europa (PDF-Folien), Schulprogramm
Die Kerncurricula geben uns ein nachhaltiges Bildungsverständnis vor: "Die Erkenntnis, dass dem menschlichen Handeln Grenzen gesetzt sind und Menschen Verantwortung für das Erhalten der Umwelt tragen, ist unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit regional und global bezogen zu verdeutlichen."2
Wie können wir Gestaltungskompetenz bei unseren Schülern anbahnen?
Wie können wir "Bildung für nachhaltige Entwicklung" im Sinne der Agenda 21 fest im Schulleitbild und Schulcurriculum verankern?
Die Grundschule Vahrendorf verankert die "Bildung für nachhaltige Entwicklung" über die Bewerbung als Umweltschule fest im Schulleitbild.
Erfolgreicher Arbeitsbeginn an zwei Bewerbungsprojekten:
Erneuerbare Energien
Apfelbaumpartnerschaften aller Klassen
Entwicklung von "Gestaltungskompetenz" bei allen Schulbeteiligten.
Kooperation mit Tierpark Schwarze Berge im Patenschaftsprojekt intensivieren.
Unsere Schule möglichst umweltgerecht mit Energie versorgen.
Den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit den Energieverbrauchern an unserer Schule fördern.
Begleiten die beiden Projekte im Unterricht mit abgestimmeten Einheiten bzw. Projekten und Dokumentationen.
Prüfen die Kompetenzzuwächse vermehrt z.B. in Präsentationen (Projektergebnisse, Schülerreferate, Wandzeitungen, etc.) ab.
Planen die Unterrichtsgänge und Dokumentationen in Teamarbeit.
Wertschätzung der Natur durch originäre Begegnung und Hege der Apfelbäume.
Verknüpfen von außerschulischen mit schulischen Erfahrungen.
Erwerben von Gestaltungskompetenz durch gemeinsames Tun und Gruppengefühl, sie entwickeln Toleranz, Verantwortung, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.
Darstellen und Präsentieren werden als wichtige Schlüsselqualifikationen gefördert.
Jede Klasse übernimmt eine Baumpartnerschaft im Wildpark "Schwarze Berge".
Jedes Jahr wird mindestens ein Projekttag zur Baumpartnerschaft abgehalten.
Die Streuobstwiese auf dem Schulgelände ist angelegt und wird regelmäßig im Unterrichtsgang beobachtet.
Der jeweils vierte Jahrgang beschäftigt sich eingehend mit erneuerbaren Energien.
Dazu wurden Bausätze angeschafft, die den Nachbau von Kraftwerken, die Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen, ermöglichen.
Die zwei Schwerpunktvorhaben werden dokumentiert und als Bewerbung um die Auszeichnung zur Umweltschule bis Mai 2008 eingereicht.
1 Seit 1995 wird das Projekt "Umweltschule in Europa" über das Niedersächsische Kultusministerium angeboten. Es entwickelte sich seit der Pilotphase von 22 mitwirkenden Schulen auf fast 300 im Schuljahr 2007/2008 zum größten schulischen Netzwerk in unserem Bundesland. Auch unsere Schule bewirbt sich um die Auszeichnung "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21 -Schule".
2 Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.): Kerncurriculum für die Grundschule Schuljahrgänge 1-4, Sachunterricht, Hannover 2006, S. 21.