Schon vor der Einschulung findet am Anfang des Einschulungsjahres ein Elternabend mit den Lehrern der jetzigen ersten Klassen im Kindergarten statt. Auf diesem Elternabend werden die Erwartungen der Lehrer an die Kinder, aber auch die Erwartungen der Eltern an die Schule besprochen.
Im Mai des Einschulungsjahres erfolgt der zweite Elternabend, dieses Mal in der Schule. An diesem Elternabend nehmen die Schulleitung und die zukünftigen Lehrer der ersten Klasse teil. Hier wird alles organisatorische des Schulanfangs durchgegangen sowie Fragen der Eltern geklärt.
Individuelle Gespräche zur Schule mit der Schulleitung oder den zukünftigen Lehrkräften sind nach Absprache jeder Zeit möglich.
Die Schulärztin stellt vor der Einschulung die körperliche Schulreife der Kinder fest. Jedes Jahr untersucht der Schulzahnarzt die Zahngesundheit jedes Kindes.
In den vierten Klassen wird von der Schulärztin auf freiwilliger Basis der Impfstatus jedes Schülers festgestellt und auch die fehlenden Röteln- und Mumpsimpfungen durchgeführt.
Am Ende des 1. Schulhalbjahres findet regelmäßig für die Jahrgänge 1 – 4 ein Elternsprechtag mit den Klassen- und Fachlehrern statt. Grundlage der Gespräche sind die jeweiligen Zeugnisse und Entwicklungsberichte.
Ebenso regelmäßig beginnen schon im November/Dezember die Elterngespräche für die ersten und vierten Klassen. Die Eltern des 1. Jahrganges erfahren dadurch eine Rückmeldung über den Schulstart ihrer Kinder, während die Eltern des 4. Jahrgangs Informationen über die Schullaufbahnempfehlung ihrer Kinder nach Beendigung der
Grundschule bekommen, wobei die eingehende Beratung im Vordergrund steht.
An der Grundschule Vahrendorf gibt es keine festgelegten Lehrersprechzeiten. Probleme die sich im Laufe eines Grundschulvormittags entwickeln können, erlauben im Hinblick auf die Schüler keinen Aufschub, sondern bedürfen der schnellen Klärung. Dem trägt das Kollegium unserer Grundschule Rechnung. In der Regel gibt es bei sozialen Problemen wie Streitereien und körperlicher Gewalt ein sofortiges Gespräch mit den involvierten Schülern sowie ein Klassengespräch, damit diese Vorkommnisse gar nicht eskalieren können. Wenn schwerwiegendere Probleme sofortiger Klärung bedürfen, ruft die entsprechende Lehrkraft sofort bei den Erziehungsberechtigten an, aber auch Eltern und Schüler haben die Möglichkeit, die Lehrkraft während der Unterrichtszeit , z. B. vor Schulbeginn oder in der Pause, zu kontaktieren, um Termine zu vereinbaren.
Bei Problemen soll in der Regel versucht werden, zuerst mit der entsprechenden Lehrkraft ein Gespräch zur Klärung zu führen. Wenn hierbei kein Einvernehmen hergestellt werden kann, ist der Klassenlehrer der nächste Ansprechpartner. Wenn auch dieses Gespräch zu keiner Klärung führt, ist ein Gespräch mit der Schulleitung zu vereinbaren.
Durch diese Reihenfolge ist sichergestellt, dass sich immer die involvierten Personen treffen und es nicht zu falschen Darstellungen eines Sachverhaltes kommen kann.
Da die Grundschule Vahrendorf durch ihre Größe nicht über einen ausgebildeten Beratungslehrer verfügt, bieten alle Lehrkräfte und die Schulleitung Hilfen, Beratung und vermittelnde Tätigkeit an, wenn Eltern und Schüler es wünschen. Die Lehrkräfte werden aber auch von sich aus aktiv, dies kann sich ergeben bei plötzlichem Leistungsabfall des Kindes, bei auffälligem Sozialverhalten in der Schule, bei Unstimmigkeiten zwischen Schülern und Lehrern etc.
Bei Überlegungen zur Einschulung, Hochbegabung, präventiven Maßnahmen und schulexternen Hilfsmöglichkeiten stehen die Lehrkräfte und die Schulleitung jederzeit beratend zur Verfügung.
Vorbeugende Maßnahmen im Umgang miteinander vermittelt auf freiwilliger Basis das Selbststärkungsprogramm des Defending – Teams. Diese Kurse werden jährlich abgehalten und werden nach einem halben Jahr noch einmal durch einen Sozialkompetenzkurs erweitert.
Die Inanspruchnahme weitergehender Einzelfallhilfe bei Beratungsstellen, psychosozialer Einrichtungen oder lerntherapeutischer Institutionen durch die Eltern, führt teilweise zur Zusammenarbeit dieser Einrichtungen mit der Schule.
Voraussetzung für eine gute Beratung ist ein Vertrauensverhältnis und Offenheit zwischen Elternhaus und Schule. Dieser Kontakt ist somit auch ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit, das gemeinsame Ziel ist das Wohl des einzelnen Kindes. Klassenelternabende und Elternsprechtage können den Aufbau des Vertrauensverhältnisses unterstützen.
Juli 2007